Geldmeisterin

Der Finanzpodcast mit Julia Kistner

Der Finanz- und Börsenpodcast, der langfristig und nachhaltig mehr aus Deinem Vermögen macht, prominente Gäste aus der Finanzwelt zu Gast hat, Wert auf nachhaltige Geldanlagen legt und Dich obendrein mit Financial True Crime unterhält. read less
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"Würde trotz allem weiterhin Berkshire-Aktien kaufen."
Há 5 dias
"Würde trotz allem weiterhin Berkshire-Aktien kaufen."
Trotz zunehmender Kritik an seinem Idol Warren Buffett würde der prominente deutsche Value-Investor Hendrik Leber weiterhin Aktien von dessen Beteiligungsholding Berkshire Hathaway kaufen, „weil es eine unglaublich sichere Anlage ist. Früher hat man Berkshire gekauft, weil man mehr Rendite als auf den breiten Index machen konnte, weil Warren einfach geniale Schachzüge gemacht hat. Inzwischen liegen wir auf dem Index-Niveau. Das liegt in der Natur der Sache, weil man mit Anteilen an der Berkshire Holding bei dem riesigen Investmentvolumende facto einen Querschnitt der US-amerikanischen Wirtschaft kauft – die US-Infrastruktur und ein wenige Aktienrendite dazu. Hendrik Leber kritisiert Warren Buffett dafür, dass er seinen „Cercle of Competence“ in den letzten Jahren zu wenig erweitert habe, sich und teils auch seine Unternehmen, etwa den Autoversicherer Geico nicht auf den neuesten technologischen Stand gebracht habe. Hendrik Leber sei bei seinen Investments nicht nur Technologie- und KI- affiner als Buffett. Seine Fondsboutique Acatis könne sich aufgrund der flexibleren Größe auch bei den kleineren guten Werten hinter den großen Magnificent Seven umschauen. Hendrik Lebers Lieblingsaktie ist momentan Palantir Technologies. Diese bietet vor allem für US-Behörden und Nachrichtendienste Software und Dienstleistungen an, die auf die Analyse großer Datenmengen spezialisiert sind. Ihre KI-gestützte´Software hat das US-Militär auch in der Ukraine und im Gazastreifen-Konflikt im Einsatz. Allerdings gab es bei Palantir – das sind meine Bedenken - zuletzt größere Insiderverkäufe von Mehrheitseigentümer Peter Thiel, der sich insgesamt von eigenen Aktien um insgesamt 447 Millionen US-Dollar trennte. Verwaltungsratsmitglied Alexander Moore verkaufte am 3. Mai stolze 20.000 Palantir-Aktien um rund 428.000 US-Dollar. Mehr zu Palantir, Buffett- und Value Investing-Strategien, über die Mini-Berkshire Hathaway Markel-Group und Buffetts jüngster Einstieg beim Schweizer Schaden-Unfallversicherer in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN. Ich hoffe wir hören uns!  Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihr Podcast-Gast übernehmen keinerlei Haftung. #Aktien #Berkshire #Palantir #Buffett #investieren #podcast Foto: Hendrik Leber   --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
Vergesst die glorreichen Sieben. Small ist beautiful!
11-05-2024
Vergesst die glorreichen Sieben. Small ist beautiful!
Die börsennotierten Flaggschiffe haben in den letzten Jahren glorreiche Zeiten gesehen. Doch jetzt seien wieder die kleineren Börsenwerte attraktiver, schließt sich Michele Ward, Aktienexpertin bei T. Row Price der mehrheitlichen Meinung unter Fondsmanagern und Aktienanalysten an. Zum einen wird mit dem günstigen Kurs-Gewinn-Verhältnis des Russell 2000 argumentiert, der die kleinen US-Aktien beinhaltet. Das liegt bei 15,7, während das KGV des S&P 500-Index, der die 500 größten US-amerikanischen Börsenwerte abbildet, bei teuren 26,7 liegt. Somit sind die großen Börsenflaggschiffe deutlich höher bewertet. Small-Caps seien auch deshalb im Langfristportfolio eine gute Ergänzung zu ETFs auf die großen Weltindizes, weil diese kleinkapitalisierte Werte nicht beinhalten. Nicht zuletzt machen die kleiner kapitalisierten Werte meist einen großen Teil ihres Umsatzes im Inland und sind damit nicht so stark von der De-Globalisierung, die wir gerade erleben betroffen. Doch Vorsicht, gerade bei Small Caps heißt es auf die Qualität des Geschäftsmodells, des Bilanzzahlen und Managements zu achten, was nicht so einfach ist, weil man über sie weniger Informationen bekommt. Über die Pros und Cons spricht  Michele Ward, Aktienexpertin bei T. Row Price in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN, die auch mit den Top-Finanzthemen der Woche unterhält: Dem Mega-Prozess um Bill Huang und sein Family Office Archegos Capital, das vor drei Jahren kapitale Aktien-Abstürze verursachte. Zur müden Hauptversammlung von Warren Buffetts Beteiligungsholding Berkshire Hathaway, dem dieswöchige Kursdebakel von Walt Disney trotz besserer Bilanzzahlen und zur Apple-Aktie, wo mir die Visionen fehlen Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistnerr, die sich zur 200. Folge der GELDMEISTERIIN besonders über Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen freuen würde. Damit unterstützt ihr dieses Podcastprojekt, indem mehr auf die GELDMEISTERIN aufmerksam werden. Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihr Podcast-Gast übernehmen keinerlei Haftung. #Aktien #Marktkapitalisierung #SmallCaps #De-Globalisierung #investieren #podcast Foto: Julia Kistner      --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
Risikobewusst Geld verdienen mit ETFs und Bundesschätzen
05-05-2024
Risikobewusst Geld verdienen mit ETFs und Bundesschätzen
Kaum zu glauben, dass ich je einmal wieder österreichische Bundesschätze empfehle, doch jetzt ist es so weit: Und zwar allen jenen risikobewussten Anlegern, die, die kurzfristig mehr aus ihrem Vermögen machen wollen. Für österreichische Bundesschätze haftet die Republik Österreich zu 100 Prozent, für den Anleger fallen weder Kosten noch Gebühren an und bei einmonatiger Bindung bekommt man 3,5 Prozent Verzinsung. Das Vermögen kann man sofort wiederveranlagen oder sich automatischauszahlen lassen. Einen Haken hat das Ganze man braucht das digitale Identifikationssystem ID-Austria, das aber auch Schweizer oder Deutsche erhalten, wenn sie einen Wohnsitz oder einen gewöhnlichen Aufenthalt in einem EU-Land und einen Österreichbezug haben; etwa ein Beschäftigungsverhältnis, Studium  oder eine Geschäftstätigkeit in Österreich nachweisen. Bei sechsmonatiger Bindung gibt für „grüne“ Bundesschätze mit 3,25 Prozent Verzinsung, die Sinn machen, wenn man davon ausgeht, dass die EZB im Juni die Zinsen senkt. Will ich das Geld langfristig anlegen, würde ich mich am Aktienmarkt umschauen statt  beim zehnjährigen Bundesschatz zuzugreifen der gerade einmal mit 2,5 Prozent verzinst ist und das ohne Chance auf mehr, wenn das Zinsniveau wieder steigt. Für die langfristige Veranlagung empfehle ich ETFs, die Chris Hofmann vom Indexfonds-Pionier Vanguard in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN genial erklärt. Reinhören lohne sich, auch wegen der anderen Themen: Was kann man von der Apple-Aktie jetzt noch erwarten? Grünes Licht für eine 60,5 Milliarden US-Dollar-schwere Übernahme des Öl-Giganten Pioneer durch Exxon Mobil und über die hohe Millionärsdichte bei europäischen Bankern. Viele Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich über Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen sehr freut. Damit unterstützt ihr dieses Podcastprojekt. Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihr Podcast-Gast übernehmen keinerlei Haftung. #Aktien #ETF #Bundesschatz #Vanguard #DigitalAustria #investieren #podcast Foto: Chris Hofmann   --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
Was jetzt für Dividendenaktien spricht, Mega-Deals & Mega-Trends
28-04-2024
Was jetzt für Dividendenaktien spricht, Mega-Deals & Mega-Trends
mit Podcast-Gast Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei JP Morgan Asset Management Einiges spreche jetzt für Dividenden-Titel, sofern die Ausschüttungen nicht von der Substanz, sondern vom Cash Flow bezahlt werden. Die Unternehmen haben sich in der Covid-Zeit mit Dividenden zurückgehalten und hätten noch viel in der Kasse, das sie ausschütten können. Wenn aZinsen sinken werden Dividenden als Alternative umso attraktiver. Die Aktien sind schon gut gelaufen, wenn die Kurse nicht mehr so sehr steigen freut man sich doppelt über Dividenden. Auch solide Tech-Werte schütten vermehrt aus. So hat auch Alphabet angekündigt, den Anlegern erstmals eine Dividende zu spendieren. Klassische Dividendentitel sind noch vergleichsweise moderat bewertet. Und was immer gilt ist, dass man sich mit Dividenden nach der Vermögensaufbauphase einen Auszahlungsplan zimmern kann. Junginvestoren sollten sich wegen des Zinseszinseffekt nicht zu viel ausschütten lassen oder die Ausschüttungen zumindest wiederveranlagen, um bei ihrem noch langen Anlagehorizont besonders stark vom Zinseszinseffekt profitieren zu können. Das alles und noch viel mehr, etwa wie viel Geld ich bis zum 60. Lebensjahr ansparen sollte, um mir meinen Lebesstandard zu bewahren, was die Megatrends der nächsten fünf bis zehn Jahre sind oder wie sich ein möglicher Mega-Deal der Bergbaugiganten BHP und Anglo American auf die Rohstoffpreise etwa von Kupfer auswirken könnte erfährst Du in dieser Podastfolge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen bei einer sehr spannenden Podcastfolge der GELDMEISTERIN wünscht Julia Kistner, die sich über Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen sehr freut. Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung. #Aktien #Dividenden #Ausschüttung #JPMorgan #Zinsen #Tech #investieren #podcast Foto: JP Morgan Asset Management --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
Elliott-Wellenreiter Murray Gunn: US-und Europa-Aktien droht Korrektur
20-04-2024
Elliott-Wellenreiter Murray Gunn: US-und Europa-Aktien droht Korrektur
China nach Korrekturen am Boden – jetzt könnte Bullenmarkt folgen Europäische Märkte, Japan auch der chinesische Kapitalmarkt haben sich seit der Jahrtausend-Wende mehr oder weniger seitwärts bewegt. Nur die US-Börsen waren im Aufwärtstrend, hält Murray Gunn, Globalstratege des technischen Analysehaus Elliott Wave International fest. Die US-Börsen könnten noch dieses Jahr, spätestens nächstes Jahr Trendumkehr sehen, warnt Murray Gunn. Er stützt sich hier auf die in der Charttechnik gerne angewandte Elliott Wave-Theorie: Demnach bestehen Elliott Wellen aus fünf aufsteigende Impulswellen, denen drei Korrekturwellen folgen. Die Elliott-Wellen-Theorie nutzt auch Fibonacci-Retracements, um potenzielle Wendepunkte zu bestimmen. Eine Trendumkehr sieht der Wellenreiter in den USA, insbesondere bei KI-Werten wie Nvidia. China, das talwärts reitet, könnte hingegen den Boden der Korrekturwelle erreicht haben. Ihm könnte ein Bullenmarkt bevorstehen. In Europa hätten die Leitindizes EuroStoxx, FTS 100 oder Dax eine holprige Rally hinter sich, die Impulswellen seien vielerorts schon am Höhenpunkt. Potenzial gäbe es noch in den südeuropäischen Märkten Spanien, Portugal und Griechenland, aber auch hier würden wir noch dieses Jahr Korrekturen sehen. Die Elliott-Wellenreiter verfolgen auch stets aufmerksam den St. Louis Fed Financial Stress-Index, der Stress kurz vor der Tech- und Telekomblase im Jahr 2000 signalisierte, ebenso vor der Finanzkrise 2007 und der US-Bankenkrise im Jahr 2022. Derzeit sei der Index auf einem sehr niedrigen Stand, auch die Risikoaufschläge für Junk Bonds seien sehr niedrig. Der Risikoappetit sei hoch, die Bären seien fast ganz verschwunden. Auch das sei ein typisches Signal für einen Korrektur. „Am Anfang eines Bullenmarktes sind alle bärisch, am Ende alle bullisch“, erklärt Murray Gunn die typische Anlegerpsychologie, auf die die Elliot Wave-Theorie fußt. Viel Hörvergnügen bei einer sehr spannenden Podcastfolge der GELDMEISTERIN wünscht Julia Kistner, die sich über Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen sehr freut. Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung. #Aktien #Fibonacci #Charttechnik #ElliottWave #Korrektur #Blasen #investieren #podcast Foto: Murray Gunn/Unsplash --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
GM_Wochenshow 16: AI am Ende?
18-04-2024
GM_Wochenshow 16: AI am Ende?
Die Frage, die sich die GELDMEISTERIN diese Woche nach dem gemeldeten Auftragseinbruch bei Chipausrüster ASML stellt ist: funktioniert die KI-Chip-Nachfrage tatsächlich nur wie der Schweinezyklus  - dazu Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege von Flossbach von Storch in der vorletzten, hörenswerten  ⁠Podcastfolge der GELDMEISTERIN⁠. Oder stehen wir beim KI-Boom noch ganz am Anfang des steilen Aufstiegs in der S-Kurve und macht mich die KI bald überflüssig, weil es gar keine Fragen mehr zu stellen gibt? Faktum ist das der niederländische Chipproduktion-Ausrüster ASML am Mittwoch einen Rückgang beim Auftragseingang von 9,2 auf 3,6 Milliarden Euro gegenüber dem erste Quartal 2023 veröffentlichte. Weniger Nachfrage kommt nicht überraschend, nachdem die Tech-Konzerne im Vorjahr wie wild Chips produziert und gehamstert haben. Analysten waren im Schnitt aber noch zumindest von 4,6 Milliarden Euro ausgegangen. Techwerte ziehen Bilanz Umso spannender wird die kommende Woche: Nächsten Mittwoch legt Meta, am Donnerstag Alphabet sowie Microsoft Bilanz. Am Dienstag, den 30.4. veröffentlicht dann Apple Zahlen. Nvidia ist erst 22. Mai dran. Um der allgemeinen Börsenhektik zu entkommen, setzt ich mir einfach den Hut des Langfristinvestors auf: Einer der größten Gewinner des KI-Trends bleibt sicherlich Microsoft. Ich selbst habe die Aktie seit zwei Jahren in meinem Portfolio und darf mich über eine nahezu Verdoppelung des Kurses freuen. Die Partnerschart mit Open AI war nur noch das i-Tüpfelchen von einer sonst sehr perfekten Unternehmensstrategie von Microsoft-CEO Satya Nadella. Der AI-Vorsprung hilft auch Microsofts Cloudsparte Azure, so die Analysten. Microsoft plant in den nächsten zwei Jahren rund 2,9 Milliarden Dollar allein in die KI Halbleiterproduktion in Japan zu stecken. Gut mit Generative AI und Cloud im Geschäfit ist auch meine zweites Langfristinvestment, Google-Mutter Alphabet. „Die Google Cloud Next 24“-Tagung letzte Woche hat die Analysten positiv gestimmt. Es wurden die neuen Axion-Chips vorgestellt, die 30 Prozent leistungsfähiger sein sollen als vergleichbare Cloud-Chips des britischen Senkrechtstarters ARM. Die Alphabet-Aktie ist heuer schon wieder mehr als 16 Prozent gestiegen und schwebt auf einer Marktkapitalisierung von schwindelerregenden zwei Billionen US-Dollar Unterschätzt habe ich Mark Zuckerberg und seinen Meta-Konzern, dessen Social Media Werbe-Geschäft die AI noch einen Mega-Push geben kann mit seinen vier Milliarden Benutzern auf Facebook, Instagram, What´s App und Co. Aber nachdem ich auch einen ETF auf den MSCI World habe, ist dort mein Geld ohnedies zu 1,7 Prozent in Meta investiert. Fast jeder fünfte Euro meines im MSCI-World-ETF investierten Vermögens fließt in die sechs US-Tech-Giganten Microsoft, Apple, Nvidia, Amazon, Alphabet und Meta. Ganz schön konzentriert, wo ich doch eigentlich mit dem MSCI World in 1500 Aktien breit diversifizieren möchte. Sehr ungesund sei nicht nur die Konzentration bei der Börsenkapitalisierung, sondern vor allem auch die Gewinnkonzentration auf wenige glorreiche Werte. Gemäß dem Analysehaus Elliot Wave International machen die Gewinne vom Luxuskonzern LVMH und dem Tech-Unternehmen ASML in den letzten 15 Jahren zusammen 27 Prozent der Gewinne der Unternehmen des  europäischen Index Stoxx 50 aus. Mehr dazu im großen Podcast-Interview der GELDMEISTERIN am Sonntag mit Murray Gunn von Elliot Wave International. In dieser GELDMEISTERIN-Wochenshow-folge erfahrt ihr mehr zum Aktien-Leichtgewicht Weight Watchers und dem Investoren-Schwergewicht Cathy Wood. Sie haben momentan eines gemeinsam: Einen schlechten Lauf an der Börse. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung. #Aktien #investieren #podcast Foto: Unsplash/Igor --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
Zertifikate, wenn Aktienkurse schon gelaufen sind.
14-04-2024
Zertifikate, wenn Aktienkurse schon gelaufen sind.
Absichern mit Teilschutz- und Kapitalschutzzertifikaten Nach den bereits starken Kursanstiegen seien Kapitalschutz- oder Teilschutzzertifikate ein interessantes Investment. „So kann man noch am Aufwärtstrend partizipieren, ohne das volle Aktienrisiko zu nehmen“, begründet dies Frank Weingarts, Vorstand des Zertifikate Forums Austria. Zu seinen Lieblingszertifikaten zählen derzeit Aktienanleihen, die bei leicht steigenden oder auch bei seitwärts tendierenden Märkten gut performen. Sie bieten, so wie auch Anleihen, einen fixen Zinskupon an. Dieser liegt meist deutlich über dem Marktzins. Erst am Ende der Laufzeit wird entschieden, ob dem Anleger der Nennwert zu 100 Prozent ausbezahlt wird oder ob ihm stattdessen eine festgelegte Anzahl der zugrunde liegenden Aktie ins Portfolio gebucht wird. „Dagegen hätte ich dann auch nichts, wenn ich grundsätzlich eine positive Meinung zu dieser Aktie habe“, so Frank Weingarts. Sein ZFA-Vorstandskollege Philipp Arnold hat am liebsten Bonuszertifikate wegen ihres leicht verständlichen Auszahlungsprofils. Am Ende der Laufzeit bekommt man den Wert zum Beispiel der zugrunde liegenden Aktie plus einen Bonus ausbezahlt, sofern während der Laufzeit diese Aktie niemals eine zuvor festgelegte Kurs-Barriere berührt oder unterschreitet. „Ich habe am liebsten Bonuszertifikate mit einem größeren Abstand zur Barriere, also sehr sicherheitsorientierte Bonuszertifikate", betont wiederum Philipp Arnold, „am Besten mit einem Index als Basiswert. Die haben im Rückblick in fast allen Marktphase funktioniert, sogar beim Corona-Crash.“ In der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN erklären die beiden Zertifikate Forum Austria-Vorstände nochmals sehr verständlich, was Zertifikate überhaupt sind, wieso sie vom aktuell noch höheren Zinsniveau profitieren und dass sie als Schuldverschreibungen ein Emittentenrisiko haben, so wie auch Anleihen. Man erfährt nützliche Tipps, wie man das für sich passende Zertifikat bei der sehr großen Auswahl findet. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihre Podcast-Gäste übernehmen keinerlei Haftung. #Zertifikate #Sicherheitspuffer #Kurse #investieren #podcast Foto: Zertifikate Forum Austria --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
„Die Chip-Produktion ist ein Schweinezyklus"
07-04-2024
„Die Chip-Produktion ist ein Schweinezyklus"
„Der Börsenhöhenflug spiegle durchaus die Realwirtschaft wieder", sieht Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege von Flossbach von Storch hier momentan keine Abkopplung. Grundsätzlich würden wir auch 2024 ein gutes Börsenjahr sehen, der Aufschwung wäre allerdings breiter und nicht nur wie 2023 auf wenige Werte konzentriert, weniger Konzentration was Sektoren als auch Länder betrifft. Vorndran vergleicht Nvidia mit Cisco in der Dot.com-Phase. Beides seien sehr gut aufgestellte Unternehmen mit wunderbaren Produkten, nur war Cisco an der Spitze ihres Bewertungszyklus so hoch bewertet, dass auch ein weiterer bombastischer Geschäftsverlauf dieses Kursniveau kaum rechtfertigen konnte. Cisco habe sich die nächsten 23 Jahre weiter gut entwickelt, der Kursverlauf war für viele aber eine Enttäuschung. „Und die Gefahr ist dass die Hoffnung auf KI heute die Bewertung von Nvidia an einem Punkt geführt hat, die auch ein brillianter Geschäftsverlauf nur schwer rechtfertigen kann", rät Philipp Vorndran sich vor allem in den USA umzuschauen nach den vielen anderen starken KI-Playern abseits der Chip-Produzent, die nicht so hoch bewertet sind. Bei der Chip-Produktion herrsche auch ein Schweinezyklus und es bliebe nur zu hoffen, dass die KI tatsächlich so abhebe, dass die vielen neuen Produktionsstandorte auch gebraucht werden. Vorndran ist ein Aktienmensch, keine Frage. Mit dieser Assetklasse, bei der er auch einen faireren Wert berechnen könne, bestreitet er zu einem erheblichen Teil seine Pensionsvorsorge. Aber Philipp Vorndran besitzt privat auch Bitcoins, die er zu einem Preis von 205 Dollar je Bitcoin gekauft hat und wo er sich nach einem Jahr bei einem Kurs von 1.000 US-Dollar auch wieder ein Viertel seiner Bestände verkauft und damit das Investment glattgestellt hat. Er hat also so viel wieder verkauft wie er investiert hat. Die Gewinne seiner Bitcoins, die er noch hält, sind also Draufgabe. Allgemein eine clevere Spekulationsstrategie. Derzeit steht der Bitcoin 68.360 US-Dollar. Steigt er auf 100.000 US-Dollar, muss Philipp Vorndran seine Kollegen zu einem ordentlichen Steak einladen. Das wird er sich dann leisten können. Wie der Kapitalmarktstratege von Flossbach von Storch derzeit noch investieren würde, hörst Du in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die noch folgendes Anliegen hätte: Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben! ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihre Podcast-Gäste übernehmen keinerlei Haftung. #Aktien #Chips #Nvidia #shares #investieren #Vorndran #podcast Foto: Flossbach von Storch --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
GM_Wochenshow 14: Aktienrückkäufe zur Kurspolitur, Gold glänz von selbst
05-04-2024
GM_Wochenshow 14: Aktienrückkäufe zur Kurspolitur, Gold glänz von selbst
Die Frage, die sich die GELDMEISTERIN diese Woche stellt ist: Wem hilft, wem schadet eine solche Streitkultur aufmüpfiger Shareholder-Aktivisten wie bei Walt Disney? Im House of Mouse ging es bei der Hauptversammlung des Walt Disney-Konzerns diese Woche ja ums Ganze: Dürfen CEO Bob Iger und die elf anderen Verwaltungsräte bleiben oder müssen zwei dem Finanzinvestor Nelson Pelz und seinem Verbündeten weichen? Das Ergebnis kennt ihr wahrscheinlich bereits. Der 81-jährige Finanzinvestor Nelson Peltz, der an Disney-Aktien von 3,5 Milliarden US-Dollar hält und sein Verbündeter, der Hedgefonds Blackwell Capital schafften es nicht am Sessel des amtierenden, 73-jährigen CEO Bob Iger zu sägen. Nelson Peltz wollte sich selbst und den ehemaligen Disney-Finanzchef Jay Rasulo in den Verwaltungsrat hieven. Sie werfen Iger vor, Disney sei nicht mehr so kreativ und setze neue Technologien zu wenig ein. Als persönlicher Walt Disney-Aktionär bin ich froh, dass jetzt, wo die Katze nicht mehr bei der Hauptversammlung im Haus ist wieder Ruhe in der Mäuse-Familie einkehrt. Disney-Chef Bob Iger war ja schon in Pension gewesen und wurde im Herbst 2022  bis 2026 zurückgeholt, um seinen erfolglosen Nachfolger Bob Chapek abzulösen. So viel dürfte Bob bis dato ja nicht falsch machen. Die zuvor eingebrochene Disney-Aktie hat in den letzten zwölf Monaten zumindest wieder knapp 19 Prozent zulegen können. Bob Iger muss den Streamingdienst Disney + profitabel machen. Er hat 8000 Jobs im Konzern abgebaut, um 7,5 Milliarden US-Dollar einzusparen. Dass alleine ist wirklich noch nicht sehr kreativ. Jetzt steht die Disney-Führung jedenfalls noch mehr unter Druck auch zu liefern – das ist grundsätzlich das Positive an Shareholder-Aktivismus. Ein Blick von außen kann nicht schaden und konstruktive Kritik hilft bekanntlich bei der Schwachstellenanalyse, Effizienzsteigerung, Optimierung der Kapitalstruktur oder auch bei der Finanzpolitik. Shareholder-Aktivismus sorgt oftmals für vernünftige Anpassungen der Corporate Governance und für Verbesserungen im Management. Schädlich ist es allerdings, wenn hinter Aktien-Aktivisten primär das Geschäftsmodell steckt einen Konzern frontal anzugreifen, um anschließend von den fallenden Kursen zu profitieren. Shortseller können aber auch nützlich sein, wenn sie etwas, was das Unternehmen angreifbar macht, überhaupt erst aufdecken. So machte Fraser Perring mit seinen frühen Leerverkäufen bei Wirecard überhaupt erst auf den Mega-Bilanz-Betrug des ehemaligen DAX-Konzerns aufmerksam. Perring wettete übrigens auch seit Anfang 2022 auf fallende Kurse einer – aus seiner Sicht – überbewerteten Tesla-Aktie. Am 16. Dezember 2021 warf Fraser Perring dem Linzer Software-Unternehmen S&T Bilanzbetrug vor, das Unternehmen sei eigentlich involvent. Daraufhin fiel die Aktie um 29 Prozent. Inzwischen hat sich die Kontron S&T-Aktie von 15 wieder auf 19 Euro erholt. Das Analysehaus Warburg hat diese Woche seine Kaufempfehlung für Kontron S&T mit einem Kursziel bei 27 Euro bekräftigt. Bei einem Mega-Konzern wie Walt Disney fällt es Shortseller natürlich schwerer, Kurse und Firmenpolitik nachhaltig in ihre Richtung zu bewegen. Über Disney, den ausgabefreudigen Amerikanern, die ausgebremste E-Mobilität und dem aktuellen Goldrausch hört ihr in der aktuellen, 14. Wochenshow der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen und auf ein Wiederhören am Sonntag mit Podcast-Gast Philipp Vorndran freut sich Julia Kistner. Und übrigens: Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben! ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihre Podcast-Gäste übernehmen keinerlei Haftung. #Aktien #Disney #creditcard #shares #investieren #podcast Foto: Unsplash --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
„Jetzt antizyklisch in Öltitel und Basiskonsumtitel investieren"
31-03-2024
„Jetzt antizyklisch in Öltitel und Basiskonsumtitel investieren"
Anlegen macht Freude: „Stehen am Anfang eines Konjunkturzyklus " „Wir stehen gerade am Anfang eines Konjunkturaufschwungs“, begründet Ulrich Kaffarnik, Vorstand und Kapitalmarktstratege der DJE Kapital AG dies auch damit, dass, immer wenn Zinssenkungen vor der Tür stehen, dies der Ausgangspunkt eines neuen Konjunkturzyklus war. Wir hätten sogar ein „Goldlöckchen-Szenario“, der Optimalzustand für Aktieninvestments: Die Wirtschaft wächst weder zu stark noch zu schwach, Experte. Ulrich Kaffarnik würde deshalb jetzt nicht zu viel in Cash halten. Persönlich würde er als antizyklischer Investor nicht mehr in die gut gelaufenen Tech-Titel, sondern in zurückgebliebene Versorger-, Öl- und Basiskonsumtitel investieren. Kein Thema für ihn ist der boomende Rüstungssektor: „Jede Waffe, die gekauft wird ist aus humanistischen Gesichtspunkten erst einmal schlecht.“ Nach wie vor interessant seien hingegen Anleihen angesichts bevorstehender Zinssenkungen in diesem Jahr. Langfristig würde er Staatsanleihen, mittelfristig Unternehmensanleihen bevorzugen. Niedrigere Zinsen in den USA würden den Dollar schwächen, was wiederum den Goldpreis unterstützt, der derzeit auch technisch beflügelt wird. Vier Jahre lang schaffte es der Goldpreis nicht, die Barriere von 2070 US-Dollar je Unze Gold zu durchbrechen, aktuell liegt er bei 2.232,75 US-Dollar. „Das schafft Potential bis 2300 bis 2500 US-Dollar je Feinunze Gold.“ Warum Ulrich Kaffarnik für Japan nicht so euphorisch ist, wie er China einschätzt und vieles mehr hört ihr in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner. Übrigens, ich freue mich über Unterstützung: Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben! ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihre Podcast-Gäste übernehmen keinerlei Haftung. #Gold #Aktien #Anleihen #ConsumerStaples #Zinsen #Börse #investieren #podcast Foto: DJE Kapital AG --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
GM_Wochenshow 13: Der Trend is your friend
29-03-2024
GM_Wochenshow 13: Der Trend is your friend
Beim langfristigen Vermögenaufbau sollte man nicht jedem Trend hinterher rennen Man sollte sie aber dennoch im Blickwinkel behalten. Es könnte ja etwas Langfristiges dahinterstecken. Und selbst kurzfristige Trends sollte man bei Neuinvestitionen oder auch bei bevorstehenden Verkäufen natürlich berücksichtigen. Hamed Mustafa, Head of Asset Manager Sales Germany bei BlackRock unterscheidet da zwischen zwei Renditetreibern: Zum einen die makroökonomische Faktoren, die alle Anlageklassen betreffen, wie Zinsen, Konjunktur, geopolitische Faktoren und dann gibt es Stil-Faktoren, die die Renditen und Risiken einer bestimmten Anlage-Klasse und deren Unterkategorien betreffen. Der BlackRock-Experte sieht aktuell folgende Trends, über die es sich lohn nachzudenken: •          Momentum-Aktien, also Titel im Aufwärtstrend, erzielten im Februar eine stark überdurchschnittliche Performance. Dafür sorgten natürlich vor allem IT-Titel und Kommunikationsdienstleister. Hamed Mustafa meint, der Trendwert für Momentum-Aktien habe sich sogar noch deutlich verbessert, ohne das er Aktien nennt. Vielleicht denkt Mustafa da an Nvidia. •          Quality-Aktien, wo der Fokus aufAnteilsscheine qualitativ hochwertiger Unternehmen mit besonders gesunden Bilanzen liegt, schnitten im vergangenen Monat aufgrund einer Übergewichtung von Halbleiter-Titeln überdurchschnittlich ab. Quality-Aktien erscheinen in Bezug auf die Bewertungen weiterhin teuer und der starke Preistrend hält an. Hier würde ich eine Microsoft-Aktie dazuzählen. •          Value-Aktien, also Titel mit niedrigen Kurs-Gewinn- oder Kurs-Buchwert-Verhältnissen schnitten im Februar schlechter ab, weil eben Halbleiter-Titel so gefragt waren, die nicht unter diese Kategorie fallen. Value-Aktien sind demnach nach wie vor günstig, der Preistrend bleibt aber schwach. Mir fällt bei Value derzeit Pfizer ein, eine – so meine persönliche Meinung – momentan kaum beachtete Perle, so wie auch BionTech, die mehr als nur Corona-Impfstoffe entwickeln. •          Minimum-Volatility-Aktien, Werte mit relativ geringen Schwankungsbreiten, entwickelten sich im Februar unterdurchschnittlich, weil sie vor lauter KI-Euphorie eben nicht sexy genug sind. Der Preistrend von Minimum-Volatility-Aktien bleibt schwach, die Bewertungen sind weiterhin attraktiv. Mir fällt da eine CocaCola ein. •          Size-Aktien, sprich Werte von Unternehmen mit geringerer Marktkapitalisierung, erzielten im Februar eine unterdurchschnittliche Performance. Vielleicht waren also viele Analysten mit ihrer Small Cap-Euphorie noch zu früh dran. Der BlackRock-Experte meint jedenfalls, dass der Preistrend von kleinkapitalisierten Aktien schwach bleibt, die Bewertung aber durchaus günstig erscheint. Mein persönliches Fazit: Für ein Langfristdepot punkten immer Qualitätsaktien. Mehr zu aktuelle Trends und Geschehnissen in dieser Woche  - warum McDolnald´s jetzt in den USA überall auch Donuts von Krispy Creme verkauft, warum Amerikaner erst recht im Alter reicher sind, warum Apple EU-Strafen aus der Portokasse zahlen usw. hört ihr in aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen und frohe Ostern wünscht Julia Kistner, die sich freut, wenn ihr am Sonntag in das Experten-Interview der GELDMEISTERIN mit DJE Kapital-Vorstand Dr. Ulrich Kaffarnik rein hört. Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben! ⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge⁠⁠⁠⁠⁠ Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihre Podcast-Gäste übernehmen keinerlei Haftung. #McDonald´s #Aktien #Trends #USA #Trump #Börse #Galderma #podcast Foto: Unsplash --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
Mit Sicherheit mehr verdienen
23-03-2024
Mit Sicherheit mehr verdienen
„Für mich ist das Zinsniveau jetzt schon so, dass ich Kapitalschutz sehr sehr interessant finde, einfach weil auch die Notenbanken kommuniziert haben, dass wir nicht mehr lange mit diesen attraktiven Zinsniveaus arbeiten können,“ meint Marianne Kögel, Zertifikate-Expertin des Branchenverbands Zertifikate Forum Austria. Kapitalschutzzertifikate sind Wertpapiere, mit denen man an der Wertentwicklung bestimmter Aktien, Indizes, Rohstoffe oder anderer Assetklassen, Währungen und sogar direkt an Zinsentwicklungen partizipieren kann und gleichzeitig am Ende der Laufzeit das eingesetzte Kapital garantiert bekommt, vorausgesetzt der Emittent wird nicht insolvent. Denn Zertifikate sind Schuldverschreibungen, genauso wie Anleihen. Am nächsten an Anleihen kommen Kapitalschutzzertifikate, die deshalb auch die zinssensibelste Zertifikate-Gattung ist. Im Gegensatz zu Anleihen kann man bei Kapitalschutzzertifikaten auch noch über die garantierte Rückzahlung des Kapitals hinaus an der Entwicklung an des Kapitalmarktes partizipieren. So nennt Marianne Kögel als Beispiel ein Kapitalschutzzertifikat aus Ihrem Haus mit einem Dividendenaktien-Index als Basiswert. Mit sechsjähriger Laufzeit werden 116 Prozent des eingesetzten Kapitals am Ende garantiert und es kann noch mehr sein, wenn der Basiswert, auf dessen Entwicklung man setzt überdurchschnittlich performt. Wer nicht 116 Prozent, sondern beispielsweise nur 100 oder 90 Prozent seines Kapitaleinsatzes garantiert haben will, für den sind die unterschiedlichen Varianten von Teilschutzzertifikaten das Richtige, in die mehr Risiko, dafür auch mehr Renditechancen verpackt werden. Mehr hierzu und zu Kapitalschutzzertifikaten als aktuell attraktive Alternativen zu Anleihen hört ihr in dieser Podcastfolge. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Für allgemeine Informationen über aktuelle Produkte und Zertifikate-Trends empfiehlt Podcast-Gast Marianne Kögel die Seite www.zertifikateforum.at sowie die Webseiten der Zertifikateanbieter wie z.B. Erste Group Zertifikate https://de.products.erstegroup.com/Retail/de/Products/Structured_Products/Site/All_products/index.phtml Bank Austria Zertifikate https://www.bankaustria.at/geld-anlegen-zertifikate.jsp Vontobel Structured Products: https://markets.vontobel.com/de-deraiffeisenzertifikate.at Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner und ihre Podcast-Gäste übernehmen keinerlei Haftung. #Zertifikate #Anleihen #Zinsentscheid #Aktien #Garantie #Kapitalschutz #investieren #podcast Foto: Marianne Kögel --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
GM-Wochenshow KW 12: Kaufrausch, Börsengänge & Bilanzen
21-03-2024
GM-Wochenshow KW 12: Kaufrausch, Börsengänge & Bilanzen
Börsendebüts: Runter mit Douglas, rauf mit Reddit Wenn man diese Woche schon bei den Notenbank-Tagungen nicht viel verpasste, so sorgten doch die Neuemissionen Douglas in Deutschland und Reddit in den USA für Stimmung: Die deutsche Parfümerie-Kette stürzte am ersten Handelstag um 10,2 Prozent ein, die Social-Media-Plattform Reddit übertraf hingegen am Ende des Tages um 46 Prozent seine Ausgabepreis.Ich frage mich als erstes immer, warum ein Unternehmen gerade jetzt an die Börse geht. Natürlich nützten sie die aktuell positive Börsenstimmung gerne, um für ihre Neuemissionen einen stolzen Preis erzielen zu können.Auch möchte ich wissen, was sie mit dem eingesammelten Geld vorhaben. Douglas, die ja schon einmal bis 2013 an der Börse waren, haben jetzt nicht vor damit groß zu expandieren, sondern ihren großen Schuldenberg von fast vier Milliarden Euro elegant abzubauen, damit sich das Private Equity Unternehmen CVC Capital Partners, das vor dem Börsengang 84 Prozent an Douglas hielt, mit einem schönen Gewinn auch wieder verduften kann. That´s it, keine vielversprechende Börsenstory – Aktienkosmetik im Interesse von CVC Capital Partners, nur damit sie zu einem lukrativen Preis aussteigen können.Daher wundert es mich auch nicht wirklich, weshalb im Vorfeld Anleger die Aktie nur am unteren Ende der Preisspanne bei 26 Euro zeichneten und die Aktie dann am ersten Handelstag gleich um 10,2 Prozent abschmierte.Da gefällt mir schon der Luxusgüterkonzern LVMH besser, dessen Parfümerien Sephora, weltweit 3000 an der Zahl, mit einer Marge von 7,3 Prozent operieren. Hier spekuliert niemand auf den Ausstieg eines Mehrheiteigentümers.Die US-Parfümerie-Kette Ulta Beauty kann sogar mit Margen von mehr als 14 Prozent aufwarten. Der größte Beauty-Einzelhändler der USA hat in der Vorwoche mit seinen vierten Quartalszahlen 2023 alle Analystenerwartungen übertroffen, was Umsatz und Gewinn je Aktie betrifft. Im Gegensatz zu Douglas will man heuer auch viel in sein Geschäft investieren – 415 bis 490 Millionen US-Dollar.Im Gegensatz zu Douglas legte die US-Onlineplattform Reddit einen Traumstart am Börsenparkett hin: Nach wenigen Minuten stieg ihr Kurs um 55 Prozent über ihr Ausgabepreis, der schon am oberen Ende der Preisspannen lag, am Ende des ersten Handelstages waren es 46 Prozent. Mehr Gewinn mit Mode als mit Hightech Der Reddit-Hype erstaunt mich weniger als des Rätsels Lösung, wer die absolute Kursrakete der letzten zwölf Monate war. Wisst ihr´s? Ein Chiphersteller ist es nicht. Nvidea profitiert natürlich vom KI-Boom und hat in einem Jahr 251 Prozent zugelegt, worüber man sich durchaus freuen kann.  Man mag es aber kaum glauben, das ist noch gar nichts gegen den US-amerikanischen Modekonzern Abercrombie & Fitch, den es übrigens schon über 130 Jahre gibt. Abercrombie & Fitch konnte in den letzten zwölf Monaten satte 437 Prozent zulegen.  Wie das? Man machte einen radikalen Bruch, zielt nicht mehr nur auf superschlanke und supermodische Teenies ab, sondern setzt auf trendige Sweater, Jeans und Poloshirts für die vom Alter und Gewicht nach oben erweiterte Tik-Tok-Generation So konnte man im Geschäftsjahr 2023/24 den Umsatz um 16 Prozent auf 4,28 Milliarden US-Dollar erhöhen und den operativen Gewinn auf 484,7 Millionen Dollar verfünffachen. Was es mit dem 50:1-Split der Chipotle-Aktie auf sich hat, warum die Gewinnkonzentration auf zwei Aktien im Eurostoxx 50 gefährlich ist und warum Elliott Wave vor einer Korrektur bei den europäischen Überflieger LVMH und ASML warnt hört Ihr in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung. #Börsengang #IPO #Zinsentscheid #Aktien #Highflyer #investieren #podcastFoto: unsplash/mike petrucci --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
„Free Lunch gibt es an der Börse tatsächlich, wenn man nicht zu gierig ist"
16-03-2024
„Free Lunch gibt es an der Börse tatsächlich, wenn man nicht zu gierig ist"
Nicht zu jedem Preis in Wachstumsaktien einsteigen „There is no such thing as a free lunch", sagte einmal der Ökonom Milton Friedman auch über die Börse, also entweder geht man als Anleger mehr Risiko ein oder man verzichtet auf hohe Renditen. Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege bei Sharholder Value Management sieht das nicht ganz so. Es gäbe schon etwas gratis im Börsenleben, wenn man nich zu gierig ist und Wachstumsaktien fokusiert, bei denen man aber nicht zu jedem Preis zuschlagen sollte Eine solche attraktive Aktie sei derzeit beispielsweise Adobe. Das Unternehmen punktet mit hohen Bruttomargen und auf die schaut Heiko Böhmer und sein Team genau. Das scheint für ihn offenbar auch den stolzen Preis der Aktie zu rechtfertigen. Der Kurs der Adobe-Aktie hat im Schnitt in den letzten zehn Jahren schon Jahr für Jahr 25 Prozent, in Summe knapp 870 Prozent zugelegt. Als sicheren Anker für das Langfristportfolio empfiehlt Heiko Böhmer Rückversicherer wie zum Beispiel das französische Unternehmen Scor. Was der Kapitalmarktprofi noch so empfiehlt erzählt er in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Freuen würde ich mich über Eure Unterstützung meiner Petition für die Steuerfreiheit der privaten Vorsorge sowie über eine Bewertung der GELDMEISTERIN auf Apple, Spotify etc., damit sie noch mehr Gehör findet. Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben! ⁠⁠⁠⁠⁠https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge⁠⁠⁠⁠⁠ Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung. #Vorsorge #Uber #Hype #Aktien #Bewertung #Rückversicherung #Petition #KESt-frei #investieren #podcast Foto: jk --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
GM-Wochenshow KW 11: Wo Anleger jetzt (nicht) einsteigen sollten
14-03-2024
GM-Wochenshow KW 11: Wo Anleger jetzt (nicht) einsteigen sollten
Nicht zu viel riskieren, schon gar nicht bei Pennystocks! Manchmal ist es gut, Aktien erst nach der ersten Hype-Welle zu kaufen. Wer hätte beispielsweis das gedacht, dass die Aktie des Fahrtenvermittlungsdienst Uber in den letzten zwölf Monaten 140 Prozent zulegen konnte. Dafür sprechen allerdings die Zahlen: 17 Prozent Umsatzwachstum und vor allem schaffte es Uber erstmals Gewinne einzufahren und da gleich 11 Milliarden US-Dollar. Obendrein kündigte der Uber-Chef ein Aktienrückkaufprogramm von 7,2 Milliarden US-Dollar an. Böse Zungen behaupten, dass er damit den Börsenwert von Uber über 120 Milliarden US-Dollar treiben möchte, damit ihm persönlich Aktienoptionen von 136 Millionen US-Dollar winken. Vorsicht bei Pennystock-Spekulationen! Was der US-Aufsichtsmarktbehörde SEC Bauchweh bereitet ist der starke Anstieg des Handelsvolumen von Pennystocks. Hier erwarten sich Anleger vor allem bei kleinen AI-Werten Mega-Kurschancen, so wie momentan bei dem AI-Spezialisten Soundhound AI Corporation, bei dem auch Nvidia mit 3,7 Millionen US-Dollar eingestiegen ist und dessen Börsenwert seit Jahresbeginn 175 Prozent zugelegt hat. Doch Vorsicht: Pennystocks, die oftmals Verluste schreiben -was auch Soundhound AI immernoch tut - , können sich ebenso schnell nach unten bewegen. Und was früher schwindelige Börsenbriefe waren sind heute Social Media-Propheten, die Pennystocks propagieren, nachdem sie diese gekauft haben. Anschließend sind sie auch die ersten, die nach kometenartigen Anstiegen die Ersten sein werden, die das sinkende Schiff auch wieder zu verlassen. Ausstiegskandidaten für Warren Buffett sind jetzt offenbar private US-Stromversorger, deren Geschäftsmodelle aufgrund von hoher Klagen wegen Waldbränden und stärkerer Regulierungen nicht mehr so stabil sind. So liest es sich zumindest zwischen den Zeilen von Warren Buffett´s jüngsten Aktionärsbrief. Einsteigen würde Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege der Shareholder Value Assetmanagement AG in jedem Fall bei Rückversicherern wie das französische Unternehmen Scor. Sie seien auch in stürmischen Zeiten ein stabiler Anker im Langfristportfolio. Heiko Böhmer gefällt auch der US-Techwert Adobe mit seiner hohen Bruttomarge. Wo der Aktienexperte noch Chancen auf einen "free lunch" an der Börse sieht hört ihr im Podcast-Experteninterview der GELDMEISTERIN, das am Sonntag erscheint. Ich hoffe wir hören uns. Eure Julia Kistner. Freuen würde ich mich auch über Eure Unterstützung meiner Petition für die Steuerfreiheit der privaten Vorsorge sowie über eine Bewertung der GELDMEISTERIN auf Apple, Spotify etc., damit sie noch mehr Gehör findet. Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben! ⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung. #Vorsorge #Uber #Hype #Aktien #Bewertung #Rückversicherung #Petition #KESt-frei #investieren #podcast Foto: unsplash/sharam_anhari --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
"Nicht auf Trends aufspringen, sonst zahlt man zu viel!"
09-03-2024
"Nicht auf Trends aufspringen, sonst zahlt man zu viel!"
Peter Möchter, seit zwei Jahren Fondsmanger des Templeton Growth, erklärt in dieser Folge der GELDMEISTERIN, wie er das schwächelnde Flaggschiff von Franklin Templeton zuletzt wieder auf Kurs brachte: Er und sein Team schauen sich bei der Auswahl der Investments nicht das Kurs-Gewinnverhältnis von nur einem Jahr an, wenn doch die angepeilte Behaltedauer der Aktien fünf Jahren beträgt. Für jede Aktie schätzen sie vielmehr ein Kurs-Gewinnverhältnis für die nächsten fünf Jahre. Man verfolge eine dynamische Valuestrategie. Soll heißen: Wachstum und Qualität sind wichtig, aber nicht zu jedem Preis. Notfalls warte man auf Korrekturen oder schaue sich die interessanten Mitbewerber in der zweiten Reihe an. Als Beispiel nennt Peter Möchter die Aktien des Agrartech-Wert John Deere, die momentan hoch im Kurs sind, wo es aber immer wieder günstigere Einstiegsgelegenheiten gibt, die man abwarten müsse. Man habe vielmehr den ebenso innovativen, aber noch günstigeren Mitbewerber, der italienisch-amerikanischen Agro-Tech- und Baumaschinenhersteller CNH inst Portfolio gelegt. Ein weiteres Investmentbeispiel sei Rolls Royce, die nicht nur wunderschöne Autos, sondern auch Triebwerke für die Flugzeugindustrie bauen. Man habe Rolls Royce in der Covid-Zeit, als die Reisetätigkeit einbrach, sehr günstig erwerben können, was sich ausgezahlt hätte. Oder auch die US-Kaufhaus-Kette Target, die man statt Marktführer Walmart günstig gekauft hätte. Target hat dann Anfang dieser Woche prächtige Zahlen hingelegt. Der Ertrag pro Aktie, 2,98 Dollar, hat im Vorjahresvergleich um 60 Prozent zugelegt. Das ist 20 Prozent mehr als die Analysten gerechnet haben. Der Konzern konnte die Margen deutlich ausweiten, Chapeau!!! Möchter hat auch die Zahl der Positionen im Fonds von über 100 auf rund 50 mehr als halbiert. Man habe sich von vielen wachstumsschwachen Banken getrennt. Mehr über die neuen Investmentstrategien des Templeton Growth-Fondsmanagents hörst Du in der neuen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN am Sonntag. Viel Hörvergnüngen wünscht Julia Kistner, die sich über Eure Unterstützung ihrer Petition für die Steuerfreiheit privater Vorsorge sehr freuen würde sowie über eine Bewertung der GELDMEISTERIN auf Apple, Spotify etc., damit der Podcast noch mehr Gehör findet. Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben! ⁠⁠⁠⁠⁠https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge⁠⁠⁠⁠⁠ Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung. #FranklinTempleton #Quality #Growth #stocks #holdings #Petition #KESt-frei #investieren #podcast Foto: Templeton --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
GM -Wochenshow KW 10: Wie man sein Geld für sich arbeiten lässt
08-03-2024
GM -Wochenshow KW 10: Wie man sein Geld für sich arbeiten lässt
Von Auszahlungen, Dividenden und anderem passiven Einkommen Liebe Geldmeisterinnen, alles Gute zum Weltfrauentag wünscht Euch Julia Kistner, die Euch folgendes ans Herz legen möchte: Bitte legt Euer Geld an, auch wenn ihr wenig habt oder gerade deshalb, weil langfristig Aktien im Vergleich zum Sparbuch mindestens ein Drittel mehr Vermögen bringen und Aktieninvestments auch keine Hexerei sind. Ihr müsst es nur tun! Statt ein Sparbuch solltet ihr einen Aktien-ETF-Sparplan eröffnen in den ihr monatlich einen bestimmen, gleichen Betrag in breit gestreute börsengehandelten Indexfonds investiert. Wenn ihr auch nur 50 Euro Monat für Monat in einen globalen Aktien-ETF einbezahlt und von einer moderaten Aktienrendite von sechs Prozent ausgeht habt ihr nach zehn Jahren 8.165 Euro zur Verfügung (nach KEST 7.494 €), nach 30 Jahren 48.980 Euro (nach KEST 36.530 €). Wenn ich erst mit 50 Jahren mit dem Pensionssparen statt schon mit 30 Jahren starte und  z.B. „nur“ zehn Jahre anspare, muss ich schon 300 Euro statt 50 Euro monatlich in meinen Sparplan einbezahlen, um mit 60 Jahren auf dasselbe Vermögen, knapp 49.000 Euro zu kommen. Genug gearbeitet? Das bringt mich zu der Frage: Habt ihr eigentlich schon genug gearbeit bzw. Euer Geld für Euch arbeiten lassen, um frühzeitig aus dem Berufsleben zu scheiden? Oftmals wird die Höhe und die Dauer des Ansparens unterschätzt, die man benötigt, damit ein ausreichendes Vermögen zusammenkommt. Nehmen wir an, wir sind beispielsweise 56 Jahre alt und würden uns gerne schon vom Berufsleben mit unserem sauer angesparten oder auch geerbten Vermögen von 300.000 Euro frühzeitig verabschieden. Wir gehen dabei von einer restlichen Lebenserwartung von noch 30 Jahren, also einem Alter von 86 Jahren aus, wiederum von einer Rendite der Ersparnisse von sechs Prozent und eine Kapitalertragsteuer auf die Erträge von 27,5 Prozent. Was glaubt ihr, wieviel ich mir von den 300.000 Euro monatlich entnehmen kann, damit sie am Lebensende aufgebraucht sind? Knapp 2300 Euro pro Monat. Bei 49.000 Euro könnte ich mir monatlich gerade einmal 341 Euro entnehmen und hätte auch hier noch nicht den Kaufkraftverlust durch die Inflation berücksichtigt. Von Dividenden schwer leben Wer sein Vermögen gar nicht erst aufzehren möchte, sondern nur von den Ausschüttungen der Unternehmen fürstlich leben möchte, der muss schon Warren Buffett heißen. Dessen Beteiligungsholding Berkshire Hathaway hat von seinen Unternehmen im letzten Jahr fünf Milliarden US-Dollar an Dividenden kassiert. Aber selbst wenn man sich nur 1000 Euro pro Monat an Dividenden ausbezahlen lassen möchte braucht man bei einer stolzen Dividendenrendite von fünf Prozent – das ist die Dividende im Verhältnis zum Aktienpreis – bereits zuvor einen veranlagten Kapitalstock von 240.000 Euro, bei einer Auszahlung von 2000 Euro pro Monat gar von 480.000 Euro. Und dabei sind Dividenden ja nicht einmal garantiert, sie können je nach Wirtschaftsjahr stark schwanken und wie zu Covid-Zeiten auch ganz gestrichen werden können. Mehr Rechenbeispiele, zum Höhenflug des deutschen DAX und der japanischen Börse hört ihr in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnüngen wünscht Julia Kistner, die sich am Weltfrauentag über die Unterstützung ihrer Petition für die Steuerfreiheit privater Vorsorge sehr freuen würde sowie über eine Bewertung der GELDMEISTERIN auf Apple, Spotify etc., damit sie noch mehr Gehör findet. Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben! ⁠⁠⁠⁠https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge⁠⁠⁠⁠ Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung. #Vorsorge #Dividenden #DAX #Aktien #Bewertung #Nikkei #Petition #KESt-frei #investieren #podcast Foto: Unsplash/Briana Tozour --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
„Die glorreichen Sieben sind gefährlich groß geworden“
03-03-2024
„Die glorreichen Sieben sind gefährlich groß geworden“
„Die Größe ist ein gefährliches Gut geworden, wenn man bedenkt, dass die TOP Five in den USA in Wirklichkeit so groß sind wie die Marktkapitalisierung von Japan, China, Frankreich und Großbritannien zusammen“, gibt Wolfgang Matejka von Matejka und Partners zu bedenken, das  gerade die Magnificent Seven doch schon gefährlich hoch bewertet sind. Als Anleger müsse man daher das Geschäftsmodell jedes einzelnen Highflyers hinterfragen, ob es auch in Zukunft noch so gut funktioniere und die Unternehmen so auch die hohen Gewinnerwartungen erfüllen können. Welche Rolle spielt etwa das Smartphone in der Zukunft? Wird etwa Apple seine dominante Rolle behalten können? Wird die Smart Watch der Privatarzt am Handgelenk? Auch schreie Artificial Intelligence nach Regulierung, die das Wachstums der großen Player womöglich auch beeinflussen könnte. Wolfgang Matejka ist jedenfalls schon immer ein „Fan der Small Caps, schon weil sie sich mehr anstrengen müssen, um die Aufmerksamkeit der Anleger zu erzielen.“ Hier können natürlich auch aktive Assetmanager noch mehr ihr Können beweisen, weil sie kaum oder gar nicht von Analysten gecovered werden und auch sonst nicht so durchleuchtet sind. Was Börsenexperte Wolfgang Matejka derzeit noch so bevorzugt, Investments in fossile oder alternative Energien, in Banken- oder Pharmawerte, US- oder europäische Aktien, Staats- oder Unternehmensanleihen, Gold oder Silber usw. erzählt er in dieser jüngsten Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnüngen wünscht Julia Kistner, die sich über Eure Unterstützung ihrer Petition für die Steuerfreiheit privater Vorsorge sehr freuen würde sowie über eine Bewertung der GELDMEISTERIN auf Apple, Spotify etc., damit sie noch mehr Gehör findet. Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben! ⁠⁠⁠https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge⁠⁠⁠ Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung. #AlternativeEnergie #MagnificentSeven #SmallCaps #Aktien #Bewertung #TopFive #Petition #KESt-frei #investieren #podcast Foto: Wolfgang Matejka --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
GM-Wochenshow KW9: Von Granola und schwächeren US-Aktien
01-03-2024
GM-Wochenshow KW9: Von Granola und schwächeren US-Aktien
Hab ihr das jetzt auch schon des öfteren gehört? Aktien-Experten setzen 2024 vermehrt auf Europa statt USA und hier auf die Granolas. Damit sind folgende europäischen Aktienschwergewichte gemeint: die Pharmariesen aus Großbritannien Glaxosmithkline und Astrazeneca, die Schweizer Roche, Novartis, Sanofi sowie der dänische Shootingstar Novo Nordisk. Weiters die französischen Luxusgüterkonzerne L’Oreal und LVMH, die Techwerte SAP und der niederländische Halbleiterindustrieausrüster ASML sowie mit Nestlé auch ein Lebensmittelkonzern. Ich finde, deren Kurse haben - von Roche und Nestlé abgesehen - in den letzten zwölf Monaten ebenso wie die Magnificent Seven sehr stark zugelegt. Abgesehen davon, dass es für die elf Granolas meines Wissens noch kein ETF aufgelegt wurde würde ich mich - persönlich, das ist keine Anlageempfehlung - mit dem EuroStoxx 600 breiter aufstellen. Breit mit 500 US-Aktien aufgestellt ist auch der amerikanische S&P 500 Leitindex. Der soll zum Jahresende bei 4744 Punkten liegen, das wäre unter dem Niveau, wo er aktuell notiert, nämlich bei rund 5096 Punkten. Das ist zumindest die Konsensmeinung der 300 vom Franklin Templeton Institute befragten Fondsmanager. Grund für den Pessimismus sei vor allem ein mit 5,8 Prozent deutlich schwächeres Gewinnwachstun als erwartet. So geht der Markt von plus 9,7 Prozent aus.   Mehr hierzu, zum Börsengang von Reddit, der neuen DAX-Gewichtung ab 18. März, der Verknappung von Bitcoins und steigenden Militärausgaben hörst Du in dieser Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich über Eure Unterstützung ihrer Petition für die Steuerfreiheit privater Vorsorge sehr freuen würde sowie über eine Bewertung auf Apple, Spotify etc., damit der Podcast noch mehr Gehör findet. Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben! ⁠⁠https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge⁠⁠ Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung. #Granolas #MagnificenSeven #Bitcoin #Aktien #DAX #S&P500 #Petition #KESt-frei #investieren #podcast Foto: Unsplash/Marcin Scalij --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message
Mehr Inflationsschutz fürs Depot
01-03-2024
Mehr Inflationsschutz fürs Depot
Was die Inflation betrifft, sei der Markt zu optimistisch, warnt Thomas Mayer, Leiter des Research-Instituts von Flossbach von Storch. Denn wir müssten mittel- bis langfristig von einem Inflationssockel von drei bis vier Prozent ausgehen. Preistreibend blieben die Deglobalisierung, die Kosten für die Reduktion der CO2-Emissionen und natürlich auch die demographische Entwicklung. Europa wird weiterhin der Wirtschaftsentwicklung in den USA nachhängen und das nicht nur, weil die großen Technologiefirmen in den USA sitzen, sondern auch, weil bei uns die Lohnstückkosten deutlich rasanter gestiegen sind. Vor allem deshalb, weil wir weniger Stunden pro Kopf und Nase arbeiten. Die Bruttowertschöpfung pro Beschäftigten sinke auch durch die Ausdehnung des öffentlichen Sektors, wo man keine großen Produktivitätsfortschritte durch Digitalisierung erzielen könne. Sein Fazit für die Anleger: Man sollte bei seinem Portfolio doch wieder mehr auf Inflationsschutz achten und den bieten Aktien von Unternehmen mit soliden Bilanzen und Geschäftsmodellen. Auch inflationsgeschützte Anleihen seien grundsätzlich ein guter Schutz, den sich die Emittenten aber derzeit schon fürstlich bezahlen lassen. Zudem ist die Bepreisung von inflationsgeschützten Anleihen komplex. Mehr zu Inflation-Linker in der Podcast-Folge der GELDMEISTERIN vom 11 Februar. Thomas Mayer mag auch Gold als Inflationsschutz, dass schon dadurch weiter steigen müsste, dass Schwellenstaaten, allen voran China zunehmend ihre Dollar- in Goldreserven umschichten. Von den Fiat-Währungen sei der Dollar aber immer noch der Einäugige unter den Blinden. Ein augenöffnendes Interview mit Ökonom Thomas Mayer, das unbedingt gehört gehört. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich wünschen würde, wenn man die GELDMEISTERIN abonniert, liked und weiterempfiehlt und wenn man vor allem folgendes Ansuchen für unser aller Vermögensaufbau unterstützt: Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben! ⁠https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge⁠ Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung. #Inflation #Inflationsschutz #Gold #Aktien #Inflationlinker #Notenbanken #Petition #KESt-frei #investieren #podcast Foto: Thomas Mayer --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/geldmeisterin/message